Der König und seine Rose

Es war einmal ein kleiner Junge, er träumte davon Erfinder zu werden. Alle Kinder im Kindergarten hatten den Wunsch Polizist oder Feuerwehrmann zu werden. Doch er sagte schon immer, ich werde mal Erfinder. Dachte er früher schon dran sein Leben zu finden? Ist es die Aufgabe jeden Menschen sein Leben zu finden? Was brauchen wir dazu um unser Leben zu finden? Liebe!

Die Übermutter

Die Kindheit des Jungen war geprägt durch seine Mutter. Er ist doch der schönste, der tollste, so ein süßer kleiner Bub. Ständig beschützt durch die Mutter, welche nur das Beste für ihr Sonnenkind haben wollte. So erzog sie ihn im goldenen Käfig, denn Sie wusste schon immer was das Beste für ihren kleinen Prinzen ist.

Doch der Prinz wusste schon von anfange an, was er genau wollte. Diese Suche nach dem eigenen Ich wurde ihm verwehrt. Denn es gab die Mutter, welche immer wusste was das Beste für ihn ist. Der Prinz kam gegen diese erdrückende Mutterliebe niemals an. Denn sein eigener Wille wurde nicht beachtet. Er war nicht stark genug um sich durchzusetzen. Der Wille der Übermutter nahm ihm den Raum zur freien Entfaltung.

Jahrelang hat der Prinz seine Gefühle unterdrückt, sich wohlwollend den Gefühlen der Übermutter gebeugt und sich seinem Schicksal ergeben. Gefangen im goldenen Käfig lebte er ein Leben das er nie wollte. Er träumte davon jemand zu sein, der er nicht durfte, weil im nicht gestattet wurde zu sein wer er ist. Immer wieder kam der schwere Stein auf seine Seele gestellt und zwang ihn dazu sich zu ergeben.

Der Prinz wurde älter und es nahte die Zeit der Revolution. Der tiefe Hass und die Wut wurden immer lauter. Der stille Schrei nach Liebe wurde immer heftiger und suchte ein Kanal um sich zu zeigen. Die Revolution der FREIHEIT marschierte in sein Leben und drang sich auf. Er fasste sich Mut und begann mit der Revolution FREIHEIT. Dabei diente ihm der Dämon Alkohol.

Revolution FREIHEIT

Eine Revolution im Rausch, gab ihm die Möglichkeit für einen Moment alles zu vergessen. Er betäubte seine Gefühle, der Hass wurde schwacher, die Wut wurde gehemmt und der stille Schrei nach Liebe fand seine Genugtuung im Rausch des Dämon Alkohol. Das Leben schien wieder ein Sinn zu machen. Der Rausch gab ihm ein Gefühl von Kontrolle über sich selbst. Es war die Flucht aus der Realität in ein Leben das er sich gewünscht hat. Ein Leben über das er Kontrolle hat und nicht andere ihm Diktieren. Der Prinz wurde zum Revolutionsführer seines Lebens – er war erst 15 doch in seinem Leben ein König.

Der Dämon Alkohol hat Besitz über ihn genommen. Heimlich und schleichend kontrollierte er sein Leben. Der Dämon Alkohol impliziert dem König, dass es allein sein Wille ist, was er im Rausch erlebt. Doch der Dämon Alkohol hat ihn fest unter Kontrolle. So stark, dass der Rausch so ergiebig war, dass sich der König oft nicht mehr an seine Taten erinnern konnte. Der König lebte sein Leben, seinen Wunsch nach Liebe und Selbstverwirklichung unter den Einfluss des Dämonen Alkohol.

Nach einigen Jahren der Revolution konnte sich der König aus den Schlingen der Übermutter befreien. Sie hatte keinen emotionalen Einfluss mehr auf den König. Der König distanzierte sich von ihr und lebte nun fortan sein Sieg der Revolution. Frei von allen, frei von der Übermutter, frei von allen Sorgen – ganz allein er.

Doch der König fühlte immer noch eine leere. Eine tiefe leere in seinem Königreich. Eine emotionale leere die nicht einmal der Dämon Alkohol füllen konnte. Der König begab sich weiter auf die Suche nach dem endlosen Glück.

Das trojanische Pferd der Glückseligkeit

Nach einer Weile trat ein wunderschönes, endlose glückliches, lebensfrohe und vielversprechendes Licht in das Königreich ein. Dieses Licht hat eine unvorstellbare liebevolle Energie und strahlte so hell, so hell war nicht einmal die Sonne. Ganz geblendet vom Glanz dieser strahlenden Liebe konnte der König sein Glück nicht fassen. Diese Energie war viel stärker wie der Dämon Alkohol. Der Dämon Alkohol hatte keine Chance gegen diese Kraft und verschwand aus dem Königreich des Königs.

Der König dachte nun am Höhepunkt seines Lebens angekommen zu sein. Diese strahlende Energie aus Glückseligkeit machte ihn das Leben so wunderschön wie er sich es hätte nie vorstellen können. Er reitete jedes Mal auf einen bunten Regen durch sein Königreich. Er war so leicht wie ein Feder, dabei strahlte er aus jeder Pore seines Körpers in bunten Regenbogenfarben. Die Welt um ihn herum war voller Liebe, Freude und Glückseligkeit. Jedes Mal dachte er sich, es solle nie aufhören, niemals, immer weiter und das soll so sein ganzes Leben bleiben, er ist dort angekommen wo er schon immer hin wollte.

Diesem Leben ist nicht´s mehr hinzuzufügen. Er lebte im Himmel auf Erden, es gab kein Hass, keine Wut, keine Sorgen – es war wie ein Traum der niemals enden sollte. Dort angekommen, gibt es kein Weg zurück und er wollte niemals wieder aus diesen liebevollen Traum erwachen. Es machte ihn so glücklich und lebensfroh, dass er es geschafft hat sich so zu entwickeln wickeln wie er wollte. Nein, das geht noch weiter, es ist unvorstellbar schön so zu sein wie es ist.

Das wunderschöne, endlos glückliche, lebensfrohe und vielversprechende Licht durchdrang sein Leben, stärker wie jedes Lebenselixier. Eine Energie die ihm Kraft, Liebe und Hoffnung bot, die er sich so sehr gewünscht hat. Die Freunde darüber konnte er nicht in Worte fassen, sondern genoss jede Sekunde und schwamm im Tiefen Ozean des strahlenden Lichts. Er ließ sich treiben durch die Fluten und konnte vollkommen loslassen. Er lebte im absoluten Hier und Jetzt und dachte nicht an gestern oder morgen. Er ist frei, die Freiheit die er in seiner Revolution erkämpft hat.

Das Karma fordert sein Tribut

Dachte er! Als das Karma den Tribut für das Leben einfordern wollte. Auf einmal wurde sein Königreich von einer schwarzen Walze aus Staub, Schlamm und Schlick überrannt. Alles was eben noch strahlte und leuchtete verschwand in einen grauen, dreckigen und stinkenden Morast. Überall war nur noch grau und dunkle Wälder zu sehen. Keine lieblichen Düfte überzog das Land. Sondern nur noch roch alles nach vergammelten Fisch und vermoderten Resten.

Schon bald erfasste die dunkle Seite den König. Er wurde überrannt von der Arme des Hasses, der Truppen der Finsternis und stand mitten im Krieg der Angst und Hoffnungslosigkeit. Der König war schwach, arm und krank. Sein Leben war am Ende, gezeichnet von tiefer Trauer und Hilflosigkeit. Er schaffte nicht´s mehr. Er war zutiefst verzweifelt und seiner Sinne beraubt. Hässliche Dämonen machten sich in seinen Gedanken breit. Er war nicht mehr Herr seines Selbst und musste zusehen, wie die Dämonen seine Gedanken kontrollieren. Sie machten ihn das Leben so schwer, dass nur noch der Tod ihn retten kann. Dieser Krieg dauerte Jahre und der König wollte sich schon ergeben. Er suchte sich ein Weg den Freitod zu wählen. All dem ein Ende zu setzen und sich aus den Fängen der Dämonen zu befreien. Ein Leben in Dunkelheit, Furcht, Hass und Wut ist nicht lebenswert. Die Hilflosigkeit der Dämonen gegenüber nahm ihm jeden Lebenswillen. Sie hatten ihn fester unter Kontrolle, wie seine Übermutter. Er war machtlos ihnen etwas dagegen zu stellen und beschloss sich nun das Leben zu nehmen.

Als er nun beschloss diesen Leben ein Ende zu setzen, kam eine leise Stimme aus der dunklen Zone eines Königreiches. Sie war kaum zu hören, weil die Dämonen so laut und wirr schrien. Doch er vernahm eine sanfte Stimme, die so herzlich und liebevoll war. Er merkte sie sprach zu ihm und gehörte nicht zu den Dämonen. Er verstand sie zwar nicht aber gab ihm Kraft um dem Leben kein Ende zu setzen.

Der König stand auf und richtete sein Kopf gegen den Himmel. Er sagte: „Wenn Du mich hörst, so bitte ich Dich mir zu helfen die Dämonen zu besiegen!“ Der König hörte keine Antwort, spürte jedoch, dass etwas da ist, was ihn Mut machte zu Kämpfen. Was auch immer das ist, er verspürt eine Kraft die ihn unterstütz den Kampf aufzunehmen. Sodann beschloss der König in den Krieg gegen die dunkle Macht und den Dämonen zu ziehen.

Der Krieg um sein Leben

Es begann ein harter, jahrelanger Kampf gegen die schwere dunkle Macht und dessen Dämonen. Der König konnte täglich immer mehr Licht in sein Leben bringen. Das ermutigte ihn weiter zu kämpfen. Er spürte die unbekannte Kraft in sich wachsen und konnte daraus wieder neue Energie schöpfen. Woche für Woche, Monat für Monat, Jahr für Jahr reinigte er sein Königreich und es begann wieder zu blühen. Es verzogen sich die schwarzen Wolken und der frische Duft des Lebens zog wieder ein. Es war ein langer Kampf, ein harter Kampf und der bis dahin größte Krieg seines Lebens.

Der König versprach sich selbst niemals wieder dem strahlenden, übermächtigen und hinterlistigen Licht zu folgen. Lieber lebt er ein Leben wie es jetzt ist, als dass er noch einmal diesem Trojanischen Pferd der heimtückischen Glückseligkeit folgt. Auch dem Dämonen Alkohol will er kein Platz in seinem Königreich bieten. Alle diese Erfahrungen reichen einmal im Königreich und haben keinen Zutritt mehr.

Der König ist glücklich mit dem was er hat. Er kennt nun die Seite des blendenden Lichts. Er kennt nun die Folgen welche das überdimensionale Licht mit sich bringt. All diese Dinge braucht er nicht mehr. Es gibt nicht´s was diese Dinge noch einmal in sein Königreich einhält gewähren leise. Das Leben ist schön wie es ist.

So lebt der König sein Leben einige Jahre alleine im Königreich. Er ist glücklich mit dem wie er ist, was er ist und wie alles ist. Noch gezeichnet vom schlimmsten Krieg seins Königreichs kuriert er seine Wunden aus. Tiefe Narben haben seinen Körper übersäht und zeigen ihm immer wieder, was ihm das angetan hat. Er kann damit leben, sein Umfeld im Königreich weniger. Es ist ihm egal, denn keiner kann derjenigen die ihn deswegen Verurteilen, kann nur im Ansatz verstehen welche Kraft es gekostet hat diesen Krieg zu gewinnen. Viele sind in diesen Krieg schon gestorben, doch der König hat der inneren Kraft zu verdanken, dass er diesen Krieg gewonnen hat. Es ist ok, das andere Urteil, denn sie wissen nicht was er erlebt hat. Er wünscht sich nur, so angekommen zu werden wie er ist, denn die Narben des Krieges zeigen nur was er erlebt hat, nicht wer er wirklich ist. Viele sehen nur das äußerliche am König, doch sein inneres ist verschlossen hinter großen Mauern. Die hat er errichten lassen um nicht wieder überfallen zu werden. Er hat sich verschlossen, eingemauert und beschützt seine Seele vor jeden weiteren Überfall. Ein vermeidlicher Überfall wird durch emotionaler Kälte abgewehrt. Es gibt kein Weg über die Mauer, hinter die Mauer zu gelangen oder durch die Mauer zu kommen. Es ist für den König einfacher sich in seiner Burg zu verstecken, als die Tore zu öffnen. Denn er traut keinen, niemanden denn jeder könnte seinen größten Schatz des Lebens rauben. Das hat er sich geschworen, dass dies niemals mehr passieren darf. Denn es ist sein Leben und das wird geschützt, behütet und verteidigt.

Die Rose an der Burgmauer

Da gibt es Menschen, die täuschen. Da gibt es Menschen, die meinen es ehrlich. Da gibt es Momente im Leben die ihn hätten alles ermöglichen können. Doch der König bleibt seiner Linie treu und schließt die Burg für alle und jeden. Damit lebt er gut, das kann er gut mit sich vereinbaren. Denn wenn er nicht mehr angreifbar ist, so kann er auch nicht mehr in das tiefe dunkle Loch der Dunkelheit fallen.

Nach einigen Jahren der Geschlossenheit wuchs an der Burgmauer eine wunderschöne Rose. Sie begann zu wachsen und kletterte die Mauer herauf. Der König beachtete sie kaum, sie war unscheinbar. Sie verbreitete einen annehmlichen Duft. Der König war ganz angetan und beobachtete die Rose wie sie gedeiht und wächst. Eines Tages machte er sich auf den Weg und trat aus der Burgmauer heraus. Da sah er die Rose wie sie sich schon mächtig auf der Burgmauer ausgebreitet hat. Sie war nicht so wie andere Rosen, sie war speziell. Zwar hatte sie Dornen aber erstrahlte in unterschiedlichen Farben.

Der König war erst misstrauisch und erinnerte sich an das übernatürliche Licht über sein gesamtes Königreich. Er trauter der Rose nicht und doch kam im selben Moment wieder diese Stimme aus dem tiefen inneren. Die Stimme welche ihn dazu brachte den Krieg gegen die dunkle Macht zu führe. Sie sprach nicht zu ihm, doch beim Betrachten der Rose gab die Stimme in ihm ein positives Gefühl. Das deutete der König wohlwollend und beließ die Rose an der Mauer.

Es verging eine Zeit und der König kümmerte sich täglich um die Rose an seiner Burgmauer. Sie wuchs und ummantelte schon bald die ganze Mauer. Die Mauer war nicht mehr grau, sondern vollkommen von Rosen überdeckt. Ein lieblicher Duft von bunten Rosen in allen erdenklichen Farben machte sich breit. Die Rose hat ganz feste seine Mauer umschlungen und gibt ihm ein Gefühl von Geborgenheit und Liebe.

Der König fing nun großen Gefallen an der Rose und begann sie anzunehmen. So gedeiht nun ein herrlicher, bunter und blühender Rosenstrauß an seiner gesamten Mauer. Die Rose gehört zu seinem Leben, niemand sonst hat es so nah ans Königreich des Königs geschafft. Die Rose ist die einzige die an der Mauer verweilen darf. Der König sieht sie als Teil seines Königreiches an. Jeder sieht das, jeder erkennt das und der König ist ganz glücklich darüber.

Doch wenn die Rose versucht über die Mauer zu waschen, um sich dahinter auszubreiten. Was der natürliche drang der Rose ist. So schneidet der König der Rose die Triebe ab. Er meint es nicht böse. Er ist sich seiner Zurücksetzung bewusst, doch kann der König nicht anders. Seine Zustimmung an der Mauer zu waschen ist groß, in das innere Einzudringen widersprich der König. Das tut der Rose oft weh, denn sie meint es gut, doch der König kann nicht anders. Der König ist geprägt durch seine Vergangenheit und vertraut niemanden der hinter die Mauer blicken möchte. Er selbst ist gefangen in seiner Mauer und lebt gut damit. Denn es schützt ihn vor weiteren bösen Ereignissen die ihn schon ereilt haben. Das ist kein Grund den König zu verurteilen. Es ist sein Wille sich in seiner eigenen heiligen Burg so zu bewegen wie er das möchte. Diese Freiheit in seiner Burg lebt er für sich alleine. Die Mauer gehört nur einer Rose, da gibt es keine weiteren Blumen die dort waschen können.

Der König ist sehr froh über die Rose an seiner Mauer. Denn die Rose bietet ihm Schutz vor anderen, denn diese verletzten sich nur an ihren Dornen. Der König liebt die Rose und würde ebenso alles dafür tun, dass sie weiterhin an seiner Mauer bleibt. Der König spricht oft darüber, dass er noch nicht´s schöneres als diese Rose in seinem Leben erlebt hat.

Es gibt ab und an mal ein Vorstoß der Rose, um in das Innere zu gelangen, doch der König kann diesen Vorstoß noch nicht gewähren. Es tut ihm oft leid, wenn er der Rose die Triebe stutzt. Es ist nicht böse gemeint, es ist nur ein Verhalten aus dem Krieg gegen die Dunkelheit. Aus dem Leben was er vor der Rose geführt hat. Es ist ein automatischer Schutzmechanismus das ihm den Rest seines Wunsches erfüllt.

Der König hat mit seiner Rose ein wunderschönes Leben. Der König braucht sie, denn er lässt sie näher an ihn heran als alles andere. Abgesehen vom Leben wo es noch keine Mauer gab, dem hinterlistigen strahlenden Licht und dem üblen Dämonen Alkohol. Ist die Rose jetzt am nächsten an ihm dran. Er vertraut der Rose sein Mauer an, das ist für den König das höchste Gut was er jemals geben kann. Denn es ist ein Platz im Leben vom König, wo es nur selten jemand hinschafft.

So lange der König lebt, möchte er das die Rose seine ständige Begleiterin ist. Er hofft, dass die Rose irgendwann mal versteht, dass die Mauer eine Grenze hat. Noch mehr hofft der König, dass die Rose ihm das stutzen der liebevollen Triebe über die Mauer nicht zu übelnimmt.

Denn der König will für immer die Rose an seiner Mauer behalten.

Die Unendliche Geschichte reloaded

Die Unendliche Geschichte war ein großer Epos aus meiner Kindheit. Bastian Balthasar Bux, die Kindliche Kaiserin, Atréju, Fuchur alles besondere Charakteren aus der Unendlichen Geschichte. Es kam mal zu einer Situation in der ich schlagartig in meine Kindheit versetzt wurde. Ausgelöst durch eine Simple DVD der Unendlichen Geschichte. Ich haben den Film nicht einmal sehen müssen. Allein das Cover der DVD reichte aus mich in mein „Spielkind“ zu versetzten. All diese wunderschönen positiven Gefühle tauchten wieder auf. Es war einfach nur ein warmes Gefühl der besonderen Kindheitserinnerung an die Unendliche Geschichte

Die Unendliche GeschichteAls wenn es gestern gewesen wäre. Doch war ich wohl erst um die 8 Jahre alt. Für mich mein Buch der Bücher und ein Traumwelt ganz nach meiner Vorstellung. Egal welchen Charakter es in der Geschichte gab. Gepasst hat Atreju und Bastian sehr gut zu mir.

Die Geschichte sprach mir aus dem Herzen und ich verfiel in ein wahre Fantasiewelt. Eine Welt in der ich mich am wohlsten fühlte. Fern ab von der Realität die mich täglich beschäftigte. Mit der Unendlichen Geschichte konnte ich abschalten und als Atreju ein Leben führen, voller Abenteuer und Fantasien.

Teilweise wurde mir die unendliche Geschichte von meiner Mutter vorgelesen. Teilweise habe ich die Geschichte auch selbst weitergelesen. Wie Bastian, mich unter die Bettdecke gelegt und angefangen zu lesen.

 

Ein Träumer war ich als Kind allemal. Lieber beschäftigte ich mich mit meiner Traumwelt als mit der Realität. Die Unendliche Geschichte hat mir dabei sehr viel Raum für meine ausgeprägte Fantasie gegeben. Eine Fantasiewelt ganz nach meinen Geschmack. Für mich war die Unendliche Geschichte so etwas wie es heute Harry Potter für die Kids ist.

Nach dem Buch kam der Film. Welche absolut meine Erwartungen erfüllt hat. Insbesondere hat mich Fuchur in den Bann gezogen. Ich wollte immer so ein Haustier haben. Was ich schließlich durch einen Irish Setter auch bekommen habe. Nur halt in rot statt weiß.

Eine herzzerreißende Geschichte mit einen doch tragischen Ende. Wunderschöne Fantasiegeschichte mit viel Emotion und wunderschönen Erinnerungen. Jedenfalls freue ich mich jetzt schon auf die DVD um mir die unendliche Geschichte noch einmal anzuschauen…

… Werde hier das update berichten wie „Die Unendliche Geschichte“ reloaded bei mir ein weiteres mal ankam.

Die Unendliche Geschichte reloaded